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Können wir uns glücklich schätzen?

Können wir uns glücklich schätzen? Diese Frage stellt Parasolka-Präsident Andreas Schmid im Editorial des neusten Rundbriefs. Denn trotz mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine gedeihen die von Parasolka begleiteten Projekte in Tjachiv, Vilshany und Uzhhorod. Das macht glücklich. Und wir dürfen uns glücklich schätzen, in der Ukraine mit unserer verlässlichen Partnerorganisation CAMZ zusammenarbeiten zu dürfen. Doch das unsägliche Leid in diesem Land geht weiter. Nach wie vor gibt es täglich Tote und Verletzte. Deshalb wollen und müssen wir weiterhin Hilfe leisten. Wie wir das mit Unterstützung von vielen Spenderinnen und Spendern tun, lesen Sie im Rundbrief vom Sommer 2026.

Gleiche Not, weniger Unterstützung

Am Samstag, 28. März, fand die 18. GV des Bereins Parasolka statt. 49 Stimmberechtigte nahmen an der Veranstaltung in der Heilpädagogischen Schule in Willisau teil. Nach wie vor darf der Verein auf zahlreiche treue Spenderinnen und Spender zählen. Doch die Solidarität mit der kriegsgebeutelten Ukraine nimmt ab. 2025 nahm «Parasolka» rund 30’000 Franken weniger Spenden ein als erhofft. Dank eines soliden Eigenkapitals konnten die Projekte dennoch auf bisherigem Niveau weitergeführt werden. Lesen Sie die ganze Medienmitteilung des Vereins Parasolka unten.

Titelfoto Jahresbericht 2025

Jahresbericht 2025 jetzt online lesen

Nach vereinter, intensiver Arbeit, ist unser Jahresbericht 2025 in Druck und wird schon bald an alle Vereinsmitglieder verschickt. Lesen Sie schon heute, welche Projekte der Verein Parasolka 2025 neu in Angriff genommen hat, welche Arbeiten mit unverminderter Motivation weitergelaufen sind und welche Ziele wir in den nächsten Jahre erreichen möchten. Wir wünschen eine interessante Lektüre.

Bitte vormerken: Parasolka-Vereinsversammlung, 28. März 2026, Willisau

Die 18. Versammlung des Vereins Parasolka findet am Samstagnachmittag, 28. März 2026 in der Heilpädagogischen Schule HPS Willisau statt, Schlossfeldstrase 14, 6130 Willisau.

14 Uhr Start Rahmenprogramm: Co-Rektor Marc Keller informiert über die Arbeit der Heilpädagogischen Schule und führt die Gäste durch die Räumlichkeiten.

15.30 Uhr Start Vereinsversammlung mit den vorgeschriebenen Traktanden. Auch dieses Jahr werden Gäste aus der Ukraine anwesend sein. Wir freuen uns auf ihre Berichte aus erster Hand und Versammlungsteilnehmende haben die Möglichkeit, ihnen direkte Fragen zu stellen.

Anschliessend Apéro riche, zubereitet von Lernenden der HPS Willisau.

Wir freuen uns auf zahlreiche Versammlungsteilnehmende. Die offizielle Einladung mit den Traktanden folgt.

Adventsmusik zugunsten von Parasolka

Das «ensemble affettuoso» führt pro Jahr drei Benefizkonzerte in Zürich und Umgebung durch und spendet jeweils die gesamte Kollekte unserem Hilfswerk Parasolka. Wir sagen der Hauptorganisatorin Madeleine Marx und ihren Mitmusizierenden von Herzen Danke für diese grosszügige Geste.

Das nächste Konzert der vier professionellen Musiker:innen auf historischen Instrumenten findet am Sonntag, 30. November 2025 um 17.00 Uhr in der Reformierten Kirche Hittnau statt.

Wir können allen Freudinnen und Freunden von Parasolka den Besuch des Adventskonzertes wärmstens empfehlen. Gespielt werden unter anderem WERKE von L.-N. Clérambault, J. M. Hotteterre, R. de Visée. Als Musiker:innen treten auf: Madeleine Marx BLOCKFLÖTEN, Maria Mascuro Molina BASSGAMBE, Sergio Bermudez THEORBE, Eun-ah Cho Nitschke SPINETT. Danke liebes «ensemble affettuoso» und einen tollen Auftritt!

Nothilfe: So multiplizieren wir den Spendenwert

Anfang November 2025 geht unser neuster Rundbrief an die zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer des Vereins Parasolka. Trotz unverändert furchtbarer Kriegssituation halten wir daran fest, die seit Jahren aufgebauten Projekte im Bereich Behinderung weiterzuentwickeln. Im Rundbrief berichten wir über die Fortschritte. Ebenso zwingend ist aber auch, die Ukraine in ihrem vierten Kriegsjahr weiterhin mit Nothilfe zu unterstützen. Dank dem enormen Effort unseres Vorstandsmitglieds Michael Roffler konnten wir in den letzten Monaten erneut wichtige Hilfsgüter zu unserer Partnerorganisation CAMZ und von dort aus in die Kriegsgebiete liefern. Im Rundbrief berichten wir darüber, wie der Verein Paraolka diese Nothilfe leistet und wie wir die Wirkung jedes Spendenfrankens multiplizieren.



Viel Gutes ist entstanden. Noch mehr Arbeit wartet.

Vom 12. bis 19. September weilten einige Vorstandsmitglieder des Vereins Parasolka für eine Koordinationswoche in Transkarpatien. Die Reise fand in einer politsch sehr unstabilen Zeit statt. Doch es gab während unseres Aufenthalts in Uzhhorod, Tjachiv oder Vilshany keinen Luftalarm. Der Krieg lässt sich dennoch nie ausbleben – auch wegen der Gedenkstätten für die viel zu jungen, gefallene Soldaten, die leider in jedem Dorf und in jeder Stadt anzutreffen sind.

Trotz unverändert tragischer Situation für die ukrainische Bevölkerung durften wir uns in der Koordinationswoche über Erfolge freuen:

  • Die Vision der Uni Uzhhorod, unserer langjährigen Partnerorganisation CAMZ und dem Verein Parasolka, eine duale, interdisziplinäre Ausbildung für Soziales/Rehabilitation zu schaffen, nimmt wieder Fahrt auf. Wir setzen uns mit noch mehr Kraft dafür ein, einen Teil des Aufbaus der neuen Fakultät – inklusiv Renovation eines baufälligen, aber geeigneten Gebäudes – mit Schweizer Geldern zu finanzieren. Denn gut ausgebildete Fachleute für die Begleitung von Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen sind dringend nötig.
  • Erstmals durften wir in Vilshany die beiden mit Terre-des-Hommes-Geldern renovierten Gebäude besichtigen, welche der Institution neue Zukunftsperspektiven bieten: Im Haus Iris befindet sich nun eine Wohnschule für 6 Erwachsene, im Haus Narziss eine Wohngruppe für 18 Kinder/Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf. Der Verein Parasolka begleitet die neuen Wohngruppen fachlich, auch mit Workshops von Schweizer Expertinnen vor Ort. Und noch mehr: Die Institution Vilshany arbeitet neu mit externen Therapeutinnen zusammen, welche das Team unterstützen.
  • Auch in unserer Herzens-Institution Parasolka in Tjachiv gibt es wunderbare Neuigkeiten: Dank Schweizer Unterstützung konnte während der Koordinationswoche das neue Café/Konditorei «Chocolate» eröffnet werden. Ein Ort, der Menschen mit Beeinträchtigung neue Arbeitsmöglichkeiten bietet. Wie wunderbar, dass der Bürgermeister von Tjachiv und Vertreter des Oblasts die Eröffnung vor Ort mitfeierten. Und auch in der Institution Parasolka wurde kürzlich eine Wohnschule für vier Bewohnende eröffnet. Sie soll diese Menschen auf ein Leben ausserhalb der Institution vorbereiten.

So viel Gutes ist entstanden. Doch noch mehr ist zu tun. Längst nicht alle Bewohnenden können von den neuen Angeboten der Institutionen profitieren – insbesondere Kinder und Erwachsene mit grossem Unterstützungsbedarf in der Institution Vilshany. Hier schlafen Etliche in Zimmern mit (zu) vielen Betten. Der Betreuungsschlüssel ist so klein, dass gerade die Schwächsten nur eine minimale Begleitung und wenig Möglichkeiten zur Beschäftigung erhalten. Auch sie haben eine Zukunftsperspektive verdient. Dafür setzen wir uns heute und in Zukunft ein. Seit Jahren werden wir in diesen Bemühungen von unseren verlässlichen Spenderinnen und Spendern unterstützt.

Aktuell informiert mit unserem Juni-Rundbrief

Das erste Halbjahr 2025 ist Geschichte. Leider ist die Situation in der Ukraine noch schwieriger geworden, seitdem andere Konflikte im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung stehen. Und doch konnte der Verein Parasolka im kleinen Rahmen so viel Gutes bewirken. Darüber berichten wir in unserem aktuellen Rundbrief. Lesen Sie den spannenden Bericht über die Hospitationswoche von ukrainischen Fachpersonen in Heilpädagogischen Institutionen in der Schweiz. Erfahren Sie, wer im Parasolka-Vorstand die Nachfolge unseres Gründungsmitglieds Ruedi Iseli übernimmt. Oder reisen Sie in Gedanken mit Vorstandsfrau Margrit Kottmann für eine Workshopwoche in die Ukraine – gemeinsam mit einem Hilfsmittelmechaniker, einer Fachfrau für Unterstützte Kommunikation und Elektronische Kommunikationshilfsmittel und einer Spezialistin für die Filzwerkstatt. Sie alle haben ihr Wissen und Können der Kinder- und Erwachseneninstitution in Vilshany während einer Woche unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Workshops in der Schweiz und in der Ukraine

Gleich zwei Workshop-Wochen fanden diesen Frühling statt. Zuerst reisten acht pädagogische und psychologische Fachpersonen aus der Ukraine für eine Hospitiationswoche in die Schweiz. Sie erhielten Einblick in die Arbeit des Heilpädagogischen Kinderhauses Weidmatt, Wolhusen, konnten im Kinderbereich des Heilpädagogischen Zentrums Schüpfheim Erfahrungen sammeln und besuchten den Heilpädagogischen Früherziehungsdienst Luzern. Eine etwas kleinere Gruppe konzentrierte sich währenddessen auf den Erwachsenenbereich. Die Fachpersonen arbeiteten in der Gärtnerei, Grossküche und Webwerkstatt der sozialtherapeutischen Einrichtung Buechehof in Lostorf mit und waren zu Besuch im Brändi Willisau. Die ukrainischen Gäste erhielten in der Praktikumswoche kreative Impulse und gewannen neue Erkenntnisse für ihren Arbeitsalltag.

Etwas später fand ein Workshop in der Ukraine statt. Eine fünfköpfige Gruppe mit Fachpersonen aus der Schweiz teilte ihr Wissen mit der Kinder- und Erwachseneninstitution in Vilshany. Und dies in ganz unterschiedlichen Bereichen: Andreas Walter, Hilfsmittelmechaniker, passte für die Bewohnenden Rollstühle an. Susanna Berner, Fachfrau für Unterstützte Kommunikation und Elektronische Kommunikationshilfsmittel, schulte die Pädagoginnen. Marlis Kaufmann brachte neue Ideen in die Filzwerkstatt. Und Hans und Margrit Kottmann, Vizepräsidentin des Vereins Parasolka, lancierten gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung ein Naturpädagogik-Projekt mit einem Begegnungsplatz und Feuerstelle.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Wissensaustausch auf Augenhöhe machte allen Beteiligten grosse Freude. Das wichtigste ist jedoch, dass damit das Leben der Menschen mit Behinderung in der Ukraine verbessert werden konnte.

Emotionaler öffentlicher Anlass im Anschluss an unsere Vereinsversammlung

200 Personen nahmen am Samstag, 12. April 2025, an der Veranstaltung des Vereins Parasolka im Kulturzentrum Schützi in Olten teil. Sie fand im Anschluss an die 17. Versammlung des Vereins Parasolka statt.

«Von grosser Solidarität zu grosser Gleichgültigkeit – wie weiter nach drei Jahren Ukrainekrieg?». So der Titel der öffentlichen Veranstaltung. Der Grossaufmarsch von 200 Personen bewies, dass längst nicht alle Menschen in der Schweiz dem Schicksal der Ukraine gleichgültig begegnen. Sie wollen das Land unterstützen. Nicht nur Geld, sondern auch moralische Unterstützung ist wichtig. Das zeigte sich im Verlauf der Veranstaltung.

Hier Demokratisierung, dort Autokratie

In seinem Inputreferat thematisierte Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk, Professor für Osteuropäische Geschichte, die komplizierte Beziehungsgeschichte zwischen Russland und der Ukraine seit der Auflösung der UDSSR im Jahr 1991. Damals, wie auch in zwei späteren Verträgen, habe Russland der Ukraine die Unverletzbarkeit der Grenzen garantiert. Frithjof Benjamin Schenk zeigte eindrücklich auf, wie die Wege der beiden Länder danach immer mehr auseinandergingen: mehrere demokratische Machtwechsel, aber auch Revolutionen von der Strasse in der Ukraine, ein immer autokratischeres System in Russland.

Nataliya Kabatsiy und Lesja Levko von unserer ukrainischen Partnerorganisation CAMZ zeigten auf, wie die Ukraine sich selber hilft. Es gebe im Land über 200 000 gemeinnützige Organisationen, die sich oft durch inländische Spenden finanzierten. Als Beispiel erwähnten sie sogenannte «Spendenbüchsen», mit welchen die Bevölkerung Kleinstprojekte wie beispielsweise neue Winterreifen für das Auto eines Soldaten an der Front finanziere. «Wir sind dankbar für die Unterstützung aus dem Ausland», sagte Projektleiterin und Übersetzerin Lesja Levko. «Aber ihr sollt wissen, dass wir alles dafür tun, uns auch selber zu helfen.»

Dicke Haut, durchlöcherte Herzen

Im Podium wollte Moderator Fabian Hägler, Chefredaktor Aargauer Zeitung, wissen, ob die Angriffe den Menschen noch Angst machen. «Im dritten Kriegsjahr haben wir uns eine dicke Haut zugelegt», antwortete Lesja Levko. «Aber unser Herz ist durchlöchert.» Die Nachricht am Morgen nach einer Angriffsnacht, dass niemand getötet wurde, sei heute ein Teil des Glücks in ihrem Leben.

Eine Lösung im anhaltenden Krieg liegt nach wie vor in Ferne. Ob man mit Russland verhandeln sollte, wollte der Moderator wissen. «Worüber?», stellte Professor Frithjof Benjamin Schenk die Gegenfrage. «Ob das zweitgrösste Land Europas eine Existenzberechtigung hat?» Frithjof Benjamin Schenk erzählte vom «schmerzhaften Lernprozess» für ihn als Pazifisten, dass man sich gegen Grossmächte wehren muss. «Wüsste man, dass sich Russland an Verträge hält, könnte man vielleicht ein Agreement finden. Doch Russland beweist seit der Annexion der Krim 2014 das Gegenteil.» Auch Lesja Levko von CAMZ befürchtet, dass Russland immer mehr Land der Ukraine besetzen würde «und sich die Mächtigen die Welt in Einflussgebiete aufteilen. Dagegen wehren wir uns.»

Geschichte kennen

Am Schluss des eindrücklichen Podiums stand die Frage, wie wir der Ukraine helfen können. Finanzielle Unterstützung sei wichtig, wie auch Hilfslieferungen mit Material, das die Ukraine nicht selbst produzieren können, antworteten die Vertreterinnen von CAMZ. «Am meisten hilft uns aber, wenn ihr die Geschichte der Ukraine kennt und weitererzählt», so Lesja Levko. «Erzählt, dass wir uns selber helfen, dass wir aber auch Hilfe brauchen. Und unterstützt die Demokratie.» Mit diesem eindrücklichen und gleichzeitig motivierenden Schlusswort endete die Veranstaltung.

Im Anschluss erlebten die Besucherinnen und Besucher die ukrainische Gastfreundschaft. Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer aus der Region Olten hatten ein riesiges Buffet mit Köstlichkeiten aus ihrem Land vorbereitet. Beim Apéro bestand genügend Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen.

Gründungsmitglied an Vereinsversammlung verabschiedet

Vor der öffentlichen Veranstaltung «Wie weiter nach drei Jahren Ukrainekrieg?» fand im Kulturzentrum Schützi die 17. Versammlung des Vereins Parasolka statt. Über 60 Mitglieder nahmen daran teil. Mit der Demission von Ruedi Iseli aus Olten musste der Verein nicht nur von seinem dienstältesten, sondern auch von einem ausserordentlich engagierten und bestens vernetzten Vorstandsmitglied Abschied nehmen. Ruedi Iseli war 2007 eines der Gründungsmitglieder von Parasolka. Als Finanzverantwortlicher sorgte er dafür, Visionen in die Realität umzusetzen. «Du hattest aber nicht nur ein grosses Herz für die Finanzen, sondern auch für die Menschen mit Behinderung und für die ganze Ukraine», sagte Vorstandskollegin Henny Graf bei der Verabschiedung. Als Nachfolger wurde Micheal Roffler aus Winterthur gewählt, welcher sich schon heute für den Verein engagiert. Mit seinem Studium in Slawistik, seinen hervorragenden ukrainischen Sprachkenntnissen und seiner internationalen Erfahrung als Pilot ist er ein grosser Gewinn für den Vereinsvorstand. Seine Wahl wie auch alle anderen Traktanden erfolgten einstimmig.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass viele Spenderinnen und Spender den Verein Parasolka seit Jahren und unvermindert unterstützen. 2024 gingen sogar mehr Spenden ein als budgetiert. Das Eigenkapital bildet eine verlässliche Basis für die weitere, kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Ukraine. Noch immer gibt es viel zu tun – in der Nothilfe, aber auch für die Menschen mit Beeinträchtigung. Diese müssen nach wie vor mit einer minimen Betreuung leben, führte Präsident Andreas Schmid an der Versammlung aus. Der Personalbestand von Behinderteninstitutionen in der Schweiz sei rund drei Mal höher als in vergleichbaren Einrichtungen in der Ukraine. Damit nicht genug. Viele Institutionen kämpfen aufgrund des Kriegs und der äusserst schlechten Bezahlung mit Personalmangel. In der Institution in Vilshany beispielsweise, welche durch den Verein Parasolka unterstützt wird, ist aktuell jede vierte Stelle unbesetzt. «Deshalb sind wir sehr dankbar für die treuen Mitarbeitenden und für die wichtige Arbeit unserer Partnerorganisation CAMZ», schloss Andreas Schmid seine Ausführungen.